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Das LACK-Center an Greifswalds Automeile

Das LACK-Center an Greifswalds Automeile

„Wir lackieren auch Brummis und Feuerwehren!“

„Autos und Mopeds lackieren kann jeder, also fast jeder“, lacht Lackprofi Matthias Uhde aus dem Fahrerhaus eines MAN. „Aber wir lackieren auch Brummis und Feuerwehrautos!“ Gekonnt bugsiert er einen teilweise demontierten Truck in die Haupthalle des LACK-Centers. Das Lack-Center in Greifswald ist gewissermaßen ein Teilbetrieb des Autohauses Leschitzki. Was vor mehr als drei Jahrzehnten bescheiden in der Werkstatt eines Einmannbetriebes in Hinrichshagen begann, wird in lichtdurchflutenden, weiträumigen Hallen von einem engagierten, gut ausgebildeten Team weitergeführt. Tradition verpflichtet. Beste technologische Voraussetzungen, darunter eine hochmoderne, computergesteuerte Misch- und Dosieranlage für Farben und Lacke ermöglichen die Erfüllung spezieller Farbwünsche des Kunden und bilden damit die Voraussetzung für eine ausgezeichnete Qualitätslackierung, selbst für Fahrzeuge älterer Baujahre bis hin zu Oldtimern. „Bei den kürzlichen Lackierungen von zwei Feuerwehren mussten wir allerdings beachten“, so Rainhard Leschitzki, „dass das bisherige Rot RAL 3000 der Altfahrzeuge seit April 2015 nicht mehr gilt.“ In Zusammenarbeit der EU und dem Deutschen Feuerwehrverband besteht nämlich eine Vereinheitlichung der Farbkennzeichnung für ein spezielles Feuerwehrrot. „Und das für die Lackierung von zwei Feuerwehrfahrzeugen zu mischen, war für uns kürzlich kein Problem!“

Mopeds und Pkw, Transporter und Scheinwerfer werden natürlich hierzulande bei zahlreichen Mitbewerbern lackiert. Das Besondere des LACK-Centers indes besteht darin, neben der kompletten Aufbereitung von Pkw und Motorrädern eben auch große Lkw und gewaltige Sattelschlepper, Traktoren und Muldenkipper usw. zu bearbeiten. „Dazu zählt“, so Reinhard Leschitzki, „dass wir nicht nur kostengünstige Spot-Repair, also punktuelle Lackausbessern sowie Teillackierungen an großen Fahrzeugen ausführen können, sondern natürlich auch Ganzlackierungen!“ Das hört sich vielleicht simpel an, setzt aber entsprechende Räumlichkeiten und Anlagen voraus und verlangt vom Team besondere Leistungen.

Alexander Schmalz (links), Matthias Uhde (auf der Leiter) und Auszubildender Manuel Thiede

Standardmäßig spielt sich vieles wie schleifen, spachteln und grundieren, das Farbmischen, Abkleben von Fahrzeugteilen und schließlich das Lackieren etwa in Augenhöhe ab. Bei den Zugmaschinen aber heißt es zudem Leitern rauf und runter zu turnen und dabei das große Ganze im Auge zu behalten. Während Alexander Schmalz vor einer Lkw-Stoßstange hockt und schleift, blickt Lackierer Matthias Uhde von der Leiter herunter und winkt ab: „Alles kein Problem. Wir sind gut in Form!“ Übung macht eben den Meister. Auch für Manuel Thiede kann abschließend schon mal der sportliche Ritt weiter gehen, wenn er Abklebungen entfernen und abgebaute Teile wieder montieren muss, oder auch Nachpolieren angesagt ist. Das spätere Auftragen von Firmierungen und Logos sind sein Ziel. Nach der Ausbildung will sich Manuel in diese Richtung weiter qualifizieren. Immerhin bekommen die Trucks häufig noch ein Sahnehäubchen obendrauf – ein Airbrush-Design nach Kundenwunsch oder empfohlenen Vorlagen des Hauses. Dann können die „Kapitäne der Landstraße“ wieder auf Tour gehen, mit einem Brummi im neuen Glanz. 

Rainhard Leschitzki ist stolz auf das Team und die Leistung des Lack-Centers