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Der Saubermann MINI Cooper SE Countryman ALL4

Der Saubermann MINI Cooper SE Countryman ALL4

Nur fliegen ist wirklich schöner?

Kommt die Sippe zu Feierlichkeiten zusammen, rufen die Alten angesichts der Heranwachsenden entzückt, wie groß und hübsch sie doch geworden sind. Gleiches dürfte bei automobilen Kennern beim Anblick des MINI Cooper SE Countryman ALL4 wohl ebenfalls zu hören sein. Ein schicker MINI im XXL-Format. Außen wie innen.

Aber, was bedeutet am Heck der grüne Punkt mit einem E? Ein E-Mobil?! Fast. Der MINI Cooper SE Countryman ist ein Benziner mit Plug-in-Hybrid. Und der sieht nicht nur schick und knuffig aus, sondern ist mit einem CO2-Ausstoß von 49 g/km auch recht sauber. Hinzu kommt, dass er mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet ist wie Multifunktionslenkrad, Reifendruckanzeige, Navigationssystem, natürlich auch mit Klimaautomatik, Rückfahrwarner, Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion und aktivem Fußgängerschutz und, und… Das Beste indes steckt unter der Haube, na ja, eines davon: Der von BMW bekannte, quereingebaute 1,5-Liter-Dreizylinder mit Abgasturbolader. Er bringt seine 224 PS über einen Sechsgang-Wandlerautomat auf die Vorderachse. Leise, spurtfreudig und sparsam! Die Lithium/Ionen-Akkus und der Elektromotor sind im Heck eingebaut. Der wirkt mit 65 kW (88 PS) auf die Hinterachse. Flüsterleise! Das heißt, dieser MINI ist ein Allradler und zählt mit der Karosserie und seinen Abmessungen zum Lager der Geländewagen. Was sich bei meinem Wendemanöver auf einem Acker bei Helmshagen bestens beweist! Nach der Auffahrt auf die A 20 hingegen und aufs Gaspedal getreten, sprintet das Geschoss in 6,8 Sekunden auf Hundert. Bei 198 Spitze ist der Countryman natürlich Dreizylindertypisch kein Flüsterer mehr. Aber Vibrationen? Windgeräusche? Nix da. Und die Böen, die mit guten neun Stärken während der Testfahrt über die Äcker fegen? Der MINI liegt Dank seines hervorragend abgestimmten Fahrwerks und der präzisen Lenkung wie ein Brett auf der Betonpiste. Wirklich.

Ebenfalls beeindruckend, und sicher nicht nur für mich das 405 Liter fassende Gepäckabteil, was sich auf 1275 Liter vergrößern lässt. Ferner die ausgezeichneten, bequemen Sitze, die übersichtlichen Armaturen und das Display, das einfache antippen des gelben Start/Stopp-Tasters zum Start, dann der exakte Schalthebel. Und sonst? Beim Losfahren entscheidet der MINI selbstständig, wie er am sparsamsten fährt. Gehört man nicht zur Rasergilde, fährt vorausschauend und mit Bedacht, zunächst bis etwa 80 km/h elektrisch. Spätestens dann greift der Benziner ein. Beim Bremsen fließen einige Kilowattstündchen in die Batterien zurück. Deren Kapazität reicht etwa bis 42 Kilometer. Aufladezeit gute drei Stunden. Fahrfreude pur.

Oha, bin wieder ins Schwärmen gekommen, hab die Zeit vergessen. Die Radwechselzeit ist wieder angebrochen – von O gleich Oktober bis O wie Ostern. Und ich habe einen Wechseltermin. Der MINI rollt bei Leschitzki auf die Hebebühne. Ich tippe aufs Heck, frage grinsend Service-Berater Ronny Weigler: Nur fliegen ist schöner? Der lächelt: Nee, nicht wirklich! Kfz-Mechatroniker Kevin Sadewasser und Karosseriebauer Christoph Medenwald gehen inzwischen ans Werk, wechseln die Räder.

Währenddessen sehen sich zwei Kunden Blatt für den neuen Leschitzki-Kalender 2020 an. Die Bilder des durchgehenden Themas “Reizvolle Ufer”  bringt sie auf die Idee, ist zu hören, diese sobald zu erkunden. Die Kalender sind dann wohl gewissermaßen ein Fahrtenbuch.